Herkunft

Aus Tradition

Die Eisenbahner zählten zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Deutschland zwar zu einer angesehenen Berufsgruppe, doch ihr monatliches Einkommen fiel eher gering aus.

Die „Bahner“ im Bezirk Hannover kümmerten sich ab 1903 um die Verwaltung ihrer Gehälter, Spareinlagen und Kreditvergaben, wie in vielen anderen deutschen Städten, selbst. Mit Blick auf den Hauptbahnhof Hannover gründeten Eisenbahnbeamte, Hilfsbeamte und Arbeiter in ihrem Eisenbahndirektionsbezirk ihre „Spar- und Darlehnskasse“ und übernahmen mit der Selbsthilfeeinrichtung soziale Verantwortung für ihren Berufsstand und ihre Familien. Die Sparda-Bank Hannover war fortan eine lebhafte Anlaufstelle der Eisenbahner vor Ort. Sie verwahrte die Löhne, verlieh aber auch kleine Summen an andere Eisenbahner in Form von Krediten. Man ging zu den Menschen seines Vertrauens, kannte sich persönlich und fühlte sich verantwortlich.

Dieser ureigene, genossenschaftliche Geist spiegelt sich auch in der STIFTUNG Sparda-Bank Hannover wider. Die Stiftung wurde 2004 gegründet und übernimmt sehr authentisch und mit Nähe soziale und gesellschaftliche Verantwortung für die Menschen in Teilen von Niedersachsen, in Bremen und Ostwestfalen-Lippe.